In einer Pressekonferenz präsentierte der Wissenschaftsrat seine Empfehlungen zur Entwicklung des Hochschulsystems der BTU Senftenberg. Foto: Adobe Stock

BTU auf erfolgreichem Kurs in der Hochschulentwicklung

 

In einer Pressekonferenz präsentierte der Wissenschaftsrat (WR), das bedeutendste wissenschaftspolitische Beratungsgremium von Bund und Ländern, seine Empfehlungen zur Entwicklung des Hochschulsystems im Land Brandenburg. Besonders hervorgehoben wurden die Bemühungen der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg (BTU). Diese seien nach den Empfehlungen des WR erfolgreich auf ihrem eingeschlagenen Kurs voranschritten.

Die Empfehlungen des Wissenschaftsrates basieren auf einer gründlichen Analyse des Hochschulsystems im Land Brandenburg sowie der einzelnen staatlichen Hochschulen. Die Gutachtergruppe unter Leitung von Prof. Sabine Maasen erarbeitete ihre Empfehlungen unter Berücksichtigung umfangreicher Dokumente, Selbstberichte der Hochschulen und Vor-Ort-Besuche.

Für BTU-Präsidentin Prof. Gesine Grande sind die Empfehlungen eine klare Bestätigung. Sie ermutigen, die gemeinsam verabschiedeten Entwicklungsziele weiter zu verfolgen und zu schärfen. Sie betonte die Wertschätzung für das außerordentliche Engagement der Hochschulmitglieder. Zudem kündigte sie an, die nächsten Schritte gemeinsam mit der Universitätsgemeinschaft sowie anderen Partnern zu diskutieren.

Einzigartige Position: BTU als Treiber des Strukturwandels in der Lausitz

Besonders positiv hob der Wissenschaftsrat die einzigartige Position der BTU als Technische Universität hervor, die den Strukturwandel in der Lausitz entscheidend mitgestalten soll. Die Empfehlungen unterstützen die Bestrebungen der BTU, sich nach ihrer Neugründung im Jahr 2013 zu einer reinen Universität weiterzuentwickeln.

Die BTU wird ermutigt, die Chancen des Ausbaus der Lausitz zum Forschungs- und Innovationsstandort zu nutzen. Der Fokus soll auf anwendungsorientiertem Profil liegen, das stark in der regionalen Wirtschaft verankert ist. Gleichzeitig wird angestrebt, in ausgewählten Feldern wissenschaftliche Exzellenz im internationalen Wettbewerb zu erreichen. Die BTU soll sich als Organisationszentrum der Wissenschaft in der Region positionieren und ein Ort für Innovationen sowie den Wissens- und Technologietransfer sein.

Erfolgreicher Vor-Ort-Besuch des Wirtschaftsrates

Die 16 Mitglieder der zuständigen Arbeitsgruppe des Wissenschaftsrats besuchten im April 2023 vor Ort die BTU. Dort haben sie sich eingehend über die strategische Ausrichtung, Forschungsschwerpunkte und Studienrichtungen informiert. Die Präsentation der BTU wurde als erfolgreich bewertet, und die BTU-Präsidentin dankte allen, die dazu beigetragen haben, den Spirit und die eindrucksvolle Entwicklung der Universität überzeugend zu präsentieren.

Während der Pressekonferenz standen die Wissenschaftsministerin des Landes Brandenburg Dr. Manja Schüle, Prof. Dr. Wolfgang Wick und Prof. Dr. Sabine Maasen für Erläuterungen und Fragen zur Verfügung.

Der Wissenschaftsrat wurde 1957 gegründet. Sie ist das wichtigste Gremium in Deutschland für die inhaltliche und strukturelle Entwicklung der Wissenschaft, Forschung und des Hochschulbereichs. Es setzt sich aus der 32-köpfigen Wissenschaftlichen Kommission und der 22 Mitglieder umfassenden Verwaltungskommission zusammen.

PM / red – 31. Januar 2024