Gesine Grande bleibt Präsidentin der BTU Cottbus-Senftenberg

Cottbus/Senftenberg. Prof. Dr. Gesine Grande bleibt Präsidentin der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg. Der Senat der BTU bestätigte sie am 7. Mai 2026 für eine zweite Amtszeit. Die Entscheidung steht nach Angaben der Universität für Kontinuität an der Spitze der Hochschule und unterstreicht zugleich die Rolle der BTU als Impulsgeberin für die Transformation der Lausitz.

Die neue Amtszeit beginnt nach der Ernennung durch Brandenburgs Wissenschaftsministerin Manja Schüle im Oktober 2026 und läuft über sechs Jahre. Grande wurde bereits im ersten Wahlgang mit absoluter Mehrheit gewählt. Es ist das erste Mal seit Gründung der BTU im Jahr 2013, dass eine Präsidentin für eine zweite Amtszeit wiedergewählt wurde.

„Ich freue mich außerordentlich über die breite Unterstützung aus der Universität und das Vertrauen des Senats“, erklärte Grande nach der Wahl. Die zweite Amtszeit schaffe gute Voraussetzungen, um den erfolgreichen Kurs der BTU gemeinsam mit den Beschäftigten, Studierenden und externen Partnern fortzusetzen. „Wir haben noch viel vor, wir haben große Ziele“, so Grande. Sie werde sich auch in den kommenden Jahren mit Leidenschaft und ganzer Kraft für die Universität einsetzen.

Auch der Vorsitzende des Senats, Prof. Dr. Eike Albrecht, gratulierte Grande zur Wiederwahl. Die BTU habe in den vergangenen Jahren sichtbar an Profil gewonnen und wichtige Impulse für die Region gesetzt. Besonders die Entwicklung des Wissenschaftsstandortes, die Profilierung der Studiengänge und zahlreiche strategische Entscheidungen hätten die Universität geprägt. Grande kenne die BTU, ihre Potenziale und Herausforderungen sehr genau, erklärte Albrecht. Das habe den Senat überzeugt.

Gesine Grande wurde 1964 geboren und studierte Psychologie an der Universität Leipzig. 1997 wurde sie in Bielefeld als Doctor of Public Health promoviert, 2012 habilitierte sie sich an der Medizinischen Fakultät der Universität Leipzig. Vor ihrer Wahl zur BTU-Präsidentin im Jahr 2020 war sie unter anderem Professorin an der Hochschule für Wirtschaft, Technik und Kultur Leipzig sowie an der Universität Bremen. Zudem leitete sie eine Amtszeit lang als Rektorin die HTWK Leipzig.

Neben ihrer Tätigkeit an der BTU engagiert sich Grande in zahlreichen wissenschaftlichen und regionalen Gremien. Dazu gehören unter anderem der Lenkungsausschuss von GATE-Germany, der Aufsichtsrat des Leibniz-Instituts für innovative Mikroelektronik und der Leipziger Messe sowie Kuratorien wissenschaftlicher Einrichtungen. Außerdem ist sie Vereinsvorsitzende des Lausitz Science Network und in Stiftungen mit regionalem Bezug aktiv.