Infrastrukturstaatssekretär Uwe Schüler (l.) übergibt die Fördermittel an Bürgermeister Andreas Pfeiffer (r.).

Senftenberg erhält 650.000 Euro für Stadtentwicklung

Die Stadt Senftenberg hat von Infrastrukturstaatssekretär Uwe Schüler Städtebaufördermittel in Höhe von insgesamt 650.000 Euro für weitere Stadtentwicklungsprojekte erhalten. Die Mittel stammen aus dem Bund-Länder-Programm „Wachstum und nachhaltige Erneuerung“. Sie sollen unter anderem für die Sanierung des „Polenzhauses“ eingesetzt werden.

„Die Stadtentwicklung in Senftenberg ist erfolgreich und setzt auch für die Zukunft die richtigen Akzente“, sagte Schüler bei der Übergabe der Förderbescheide. „Während Anfang der 2000er Jahre der Abriss von Wohnungen einen großen Raum einnahm, geht es nun vor allem darum, den historischen Altstadtbereich sowie die nördliche Innenstadt mit den gründerzeitlichen Wohn- und Geschäftsbauten zu erhalten und zu beleben sowie den öffentlichen Raum insbesondere klimaresilient zu gestalten und umzubauen.“

Die Fördermittel in Höhe von 400.000 Euro für das Fördergebiet „Innenstadt“ sollen vor allem für die Sanierung des „Polenzhauses“ eingesetzt werden. Das denkmalgeschützte Gebäude in unmittelbarer Nähe zum Schloss und zur Altstadt wurde von der Stadt erworben. Zukünftig soll es vom Verein für Heimatpflege betrieben werden.

Die Fördermittel in Höhe von 250.000 Euro für das Fördergebiet „Westliches Stadtgebiet“ sollen unter anderem für die Umgestaltung der Außenanlagen der Regenbogen-Grundschule zur Verfügung gestellt werden. Seit Februar 2023 laufen umfangreiche Erweiterungs- und Sanierungsarbeiten am Schulgebäude.

Senftenberg hat seit 1991 rund 52,1 Millionen Euro aus der Städtebauförderung erhalten, davon rund 19 Millionen Euro aus dem Stadtumbauprogramm. Bisher wurden unter anderem Projekte  wie den Neubau der Kita in der Reyersbachstraße sowie die Erneuerung der Elsterbrücke gefördert.

Darüber hinaus wurde in diesem Zeitraum die Schaffung von Wohnraum unterstützt. Rund 84,2 Millionen Euro für den Bau von 2.900 Wohnungen kamen aus der Wohnraumförderung.

PM / red – 07. Dezember 2023