Neue Zensusdaten: Berlin und Brandenburg müssen Einwohnerzahlen nach unten korrigieren. Bild: seenluft24

Zensus 2022: Berlin und Brandenburg korrigieren Bevölkerungszahlen nach unten

 

Zum Stichtag 15. Mai 2022 leben rund 160.000 Menschen weniger in Berlin und Brandenburg als bisher angenommen. Diese neue Erkenntnis stammt aus dem “Zensus 2022”, der detaillierte Daten zur Bevölkerung in Deutschland liefert.

Das Statistische Bundesamt meldet, dass die Einwohnerzahl Berlins bei 3.596.999 liegt, was 128.651 Personen weniger sind als bislang angenommen. Diese deutliche Korrektur beeinflusst die städtischen Finanzen erheblich, da die Verteilung des bundesweiten Steueraufkommens von der Einwohnerzahl abhängt. Finanzsenator Stefan Evers (CDU) will sich am Nachmittag zu möglichen Einnahmeverlusten äußern.

Auch Brandenburg verzeichnet eine Reduktion der Bevölkerungszahl. Hier leben jetzt 2.534.075 Menschen, was einen Rückgang von 31.658 Personen bedeutet. Diese Korrekturen könnten ebenfalls finanzielle Auswirkungen haben.

Insgesamt zeigt der Zensus 2022, dass in Deutschland weniger Ausländer leben als zuvor geschätzt. Die Anpassungen in Berlin und Brandenburg heben die Bedeutung präziser Bevölkerungsdaten hervor, die nicht nur demografische Trends, sondern auch finanzielle Planungen beeinflussen.

PM/red 26.06.2024