Ab Pfingsten 2024 startet die Bootssaison auf dem Großräschener See, ermöglicht durch eine Nutzungsvereinbarung der LMBV. Bild: seenluft24

Start der Bootssaison 2024 auf dem Großräschener See

 

Pünktlich zu Pfingsten eröffnet der Großräschener See die Bootssaison 2024. Die Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau-Verwaltungsgesellschaft mbH (LMBV) hat dies nach Erreichen des erforderlichen Mindestwasserstands von +100,00 m NHN bekanntgegeben. Eine spezielle Nutzungsvereinbarung ermöglicht es nun, eine festgelegte Anzahl von Booten und Wasserfahrzeugen auf dem Bergbaufolgesee zu betreiben.

Die Freigabe des Sees ist ein wichtiger Schritt im Rahmen der Sanierungsarbeiten der umliegenden Seen. Diese Bemühungen sind Teil eines größeren Projekts zur Revitalisierung der ehemaligen Bergbaulandschaft in der Lausitz. Die Möglichkeit einer ähnlichen Zwischennutzung im Jahr 2025 hängt allerdings vom Fortschritt der Sanierungsarbeiten am benachbarten Sedlitzer See ab. Für das Jahr 2026 plant die LMBV, die gesamte Restlochkette, bestehend aus den Seen Sedlitzer, Geierswalder, Partwitzer und Großräschener, für die Nutzung freizugeben.

Dieses Vorhaben ist nicht nur ein Gewinn für den regionalen Tourismus, sondern unterstützt auch die lokale Wirtschaft durch die Anziehung von Bootsfahrern und Wassersportbegeisterten. Die Öffnung des Großräschener Sees fördert zudem die langfristige ökologische und wirtschaftliche Entwicklung der Region.

PM/red 14.05.2024