„Blaues Wunder“ bei Hörlitz soll erhalten bleiben – Kommunen ändern ihren Kurs
Der als „Blaues Wunder“ bekannte Schaufelradbagger auf der Kippe Hörlitz soll zunächst gesichert und erhalten werden. Darauf haben sich die Eigentümerkommunen Senftenberg, Großräschen und Schipkau mit den Denkmalbehörden verständigt. Eine Verschrottung ist vorerst vom Tisch, teilte die Stadt Senftenberg am 27. Oktober 2026 mit.
Damit verfolgen die Kommunen einen anderen Kurs als bei den früheren Abrissplänen. Eine dauerhafte Lösung für das Bergbaurelikt nahe dem Lausitzring wird noch erarbeitet.
Gutachten als Grundlage für die Sicherung
Nach Angaben der Stadt kommt ein neues Gutachten eines Berliner Sachverständigenbüros zu dem Ergebnis, dass sich der Bagger mit vergleichsweise einfachen Mitteln sichern lässt. Zunächst sollen lose Teile befestigt werden. Außerdem wird eine sichere Zufahrt geprüft; der bisherige Weg führt durch LMBV-Sperrgebiet.
Gelände weiterhin nicht betreten
Aktuell können sich Teile lösen und herabfallen. Besucher sollen deshalb die Umzäunung beachten und das Gelände keinesfalls betreten. Die angekündigte Sicherung bedeutet keine Freigabe für Besichtigungen.
