147 neue LED-Leuchten: Wie Lauchhammer seine Straßenbeleuchtung modernisiert
Lauchhammer stellt weitere Teile seiner Straßenbeleuchtung auf LED-Technik um. Für ausgewählte Straßen und Kreisverkehre sind insgesamt 147 neue LED-Leuchtmittel vorgesehen. Den Einbau übernimmt der städtische Bauhof selbst. Die Stadt verbindet damit zwei Ziele: Die Beleuchtung soll weniger Strom verbrauchen und der kommunale Betrieb wirtschaftlicher werden.
Nach Angaben der Stadt umfasst der Auftrag die Lieferung der 147 Leuchtmittel. Die Montage wird anschließend in Eigenregie erledigt. Damit liegt ein wesentlicher Teil der praktischen Umsetzung bei den Beschäftigten, die sich ohnehin um kommunale Anlagen kümmern. Die Stadt begründet dieses Vorgehen ausdrücklich mit der Wirtschaftlichkeit.
Der Umbau betrifft ausgewählte Standorte. Eine vollständige Umrüstung sämtlicher Straßenlaternen im Stadtgebiet hat die Verwaltung mit dieser Mitteilung nicht angekündigt. Auch eine Liste der betroffenen Straßen oder ein genauer Abschlusszeitpunkt wurden darin nicht genannt. Für Anwohner lässt sich daraus deshalb noch kein individueller Montagetermin vor der eigenen Haustür ableiten.
Warum die Technik für den Haushalt eine Rolle spielt
Straßenbeleuchtung wird über viele Stunden betrieben. Deshalb wirkt sich der Strombedarf einer einzelnen Leuchte über die Betriebszeit aus. LEDs können elektrische Energie effizient in Licht umwandeln. Das Umweltbundesamt weist bei der Auswahl energiesparender Beleuchtung darauf hin, dass für einen sinnvollen Vergleich sowohl der Stromverbrauch als auch die tatsächlich benötigte Helligkeit betrachtet werden müssen.
Für eine Kommune zählt folglich mehr als die Bezeichnung auf der Verpackung. Entscheidend ist, welche bisherige Technik ersetzt wird, wie lange die Leuchten eingeschaltet sind und welche Lichtleistung am jeweiligen Standort erforderlich ist. Eine niedrigere elektrische Leistung kann den Verbrauch verringern. Eine konkrete Einsparung in Kilowattstunden oder Euro lässt sich für Lauchhammer aus der vorliegenden Mitteilung jedoch noch nicht berechnen.
Auch die von der Stadt angestrebte Verringerung der CO₂-Emissionen hängt mit dem Energiebedarf zusammen. Weniger benötigter Strom kann die mit dem Betrieb verbundenen Emissionen reduzieren. Wie groß dieser Effekt ausfällt, hängt unter anderem vom tatsächlichen Verbrauch und der Stromversorgung ab. Eine bezifferte Klimabilanz für die 147 Leuchtmittel liegt mit der Ankündigung nicht vor.
Für die Menschen vor Ort bleibt zugleich wichtig, wie Straßen, Gehwege und Kreisverkehre ausgeleuchtet werden. Energieeffizienz und eine zweckmäßige Beleuchtung müssen zusammen geplant werden. Aus dem Wechsel auf LED allein folgt weder, dass jeder Standort heller wird, noch dass überall dieselbe Lichtfarbe zum Einsatz kommt.
Ein konkreter Schritt bei einer dauerhaften Aufgabe
Die Modernisierung ist damit ein überschaubarer, aber greifbarer Teil der kommunalen Infrastrukturpflege. Die Stadt ersetzt Technik im Bestand und nutzt für die Montage eigenes Personal. Ob und in welchem Umfang weitere Abschnitte folgen, bleibt eine gesonderte Entscheidung. Belastbar angekündigt sind zunächst die 147 neuen LED-Leuchtmittel für die ausgewählten Straßen und Kreisverkehre.
Red/PM
Bild: Stadt Lauchhammer / Heiko Jahn
